Hansa - Oberhausen 0:2 |
Da das Auswärtsspiel bei Union Berlin für uns ein ganz schwarzer Tag war, ausgelöst durch Aussagen von Vertretern des Vereins wie Herrn Friedrich, Vorstandsvorsitzender Grabow und Sicherheitschef/ABS-Chef Hübner, der wie es scheint seinen eigenen privaten Krieg gegen die Fanszene führt, wurde es Zeit für Protest. Dieser Protest sollte heute starten und geht auf unbestimmte Zeit. Die Ziele sind vorrangig die Absetzung Herrn Hübners als Sicherheitschef und die Überdenkung der Position Herrn Friedrichs als Veranstaltungsleiter. Damit wir Gehör finden, sollten wir heute schweigen, weil die Medien nur über skandalträchtige Sachen berichten und auch augenscheinlich vom Verein gesteuert werden. Vor dem Spiel wurden aus diesem Grunde 4000 Hefte kostenlos verteilt in dem wir noch mal alles erklärten. Wer nicht so ein Heft erhalten hat, kann es sich über www.suptras.de runter laden und diejenigen sollten auch das Heft weiter geben, um somit Aufklärungsarbeit zu leisten, gerade bei den Leuten, die denken, wir hauen doch bloß alles kaputt. Frei nach dem Motto „Bildet Euch! Bildet andere! Bildet Banden!“ Also nichts wie rein in den Block, der dann wie immer voll war. Was gleich auffiel, dass keine Zaunfahnen hingen, bis auf die der Nord. Hier hat sich der Verein eine kleine Lobby gekauft, die ihm auch hörig ist. Kurz vor dem Anpfiff verschaffte sich dann unsere Kurve nocheinmal kurz akustisch Gehör. Zum Anpfiff hin verließen dann die Leute aus unserer Kurve, aus dem Nebenblock 26/26 A und sogar ca. 50 Oberhausener ihren Bereich. Ja es spricht sich in ganz Deutschland rum was hier in unserem Verein falsch läuft. Die Menge sammelte sich dann auf dem Platz vor unserer Kurve. Da schon starke Einheiten der Staatsmacht im Stadiongelände und auf dem des Leichtathletikstadions bereit standen, traute sich wohl nicht jeder raus. Es gingen dann viele vom Stadiongelände und als dann die Stadionverbotler ins Leichtathletikstadion einliefen, kletterten schon die ersten trotz bereit stehenden Hundeeinheiten über die Zäune. Es gab auch kurz Aufregung aber auch auf Grund einiger weniger Fans die andere davon abhielten sich mit der Polizei eine Auseinandersetzung zu liefern. Alles in allem war es recht friedlich. Es schaffte dann doch eine beträchtliche Menge unter das Dach wo uns der Aufenthalt großzügig gewährt wurde. Dort angekommen sah man noch viele auf den Stadiontreppen stehen. Die ganze Zeit über sang man die üblichen Lieder und als keiner mehr das Gelände verließ, machte sich die Menge auf um vor der Nordtribüne weiter zu machen. Der Marsch verlief auch friedlich. Angekommen vor der Nordtribüne sollte es mit den Gesängen weiter gehen. Es gab sogar einen Wechselgesang zwischen uns und den staunenden Menschen auf der Nord. Als dann noch einige wenige sich anschlossen, ging die Menge singend Richtung Raum. Es gab viele Leute die durch das Wohnungsfenster schauten und sich wunderten was da passierte, aber es passierte nichts weil wir nicht so sind wie die Medien es immer publizieren! Am Raum angekommen sollte dieser auch aus allen Nähten platzen, denn schließlich interessieren wir uns immer noch für Fußball. Denen es zu voll war oder zu warm, hielten draußen inne und blieben per Mundpropaganda auf dem Laufenden. Tja was soll man sagen? Unsere Elf geriet schon früh in Rückstand, obwohl sie gut nach vorne spielte aber das Tor nicht machte. In der zweiten Halbzeit kassierten sie sogar das 0: 2 und das war auch der Endstand. So scheint es sportlich weiter nicht rund zu laufen, wie auch schon in der letzten Saison und in der davor. Bleibt für uns nur zu hoffen, dass sich jetzt wirklich etwas im Verein verändert und es nicht nur wieder Lippenbekenntnisse gibt. |
|
|
|