Widerstand gegen Spielplan wird massiver
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Fan-Initiative bereitet Protesttag
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Düsseldorf (dpa/OZ) Der Widerstand der Fußballfans gegen den zuschauerunfreundlichen Spielplan der Bundesliga wird massiver. Der 27. Spieltag soll zum bundesweiten Protesttag gegen die Zerstückelung der Spieltage auf vier Termine werden (OZ berichtete). Mit Transparenten und Gesängen wollen die verärgerten Anhänger in den Stadien auf ihre Forderungen aufmerksam machen. Initiiert wird der Protest von der Aktion pro 15:30, in dem Fanclub-Vertreter aller Bundesligisten organisiert sind. Die Initiative verfolgt vorrangig das Ziel, dass am Samstag Abend und am Sonntag keine Spiele mehr angesetzt werden. Außerdem sollen durch eine längerfristige Festlegung des Spielplans Auswärtsfahrten besser planbar werden. Im April plant die Initiative einen Runden Tisch mit Vertretern der Liga, Medien und Fans. Die Fans seien zu Kompromissen bereit, sagt Mitinitiator Thomas Krämer. Was aber sicher bleibe, sei die Forderung nach der kurzfristigen Abschaffung des Samstagabend-Spiels. Wir fahren zu den Auswärtsspielen gern mit der Bahn, aber in Rostock oder Cottbus zum Beispiel ist die Rückfahrt mit der Bahn am Samstag Abend schlecht möglich, so ein Leverkusener Fan. Deshalb müsse der DFB in Zusammenarbeit mit den Vereinen zumindest gewährleisten, dass nach den Samstag-Partien Bahnverbindungen für die auswärtigen Fans bestehen. Dass die Bundesliga an den internationalen Spielplan gekoppelt ist, sei auch den Fans klar, meinte Krämer, aber dass Hansa Rostock am Sonntag Abend beim SC Freiburg spiele, mache keinen Sinn. Das ist die weiteste Entfernung in der Bundesliga und keiner der Vereine spielt im Europapokal. |
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