Das neue Ostseestadion |
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Wie den meisten Rostockern und natürlich allen Hansa-Fans längst bekannt
sein dürfte, wird das doch recht marode
gewordene Ostseestadion in der nächsten zeit zu einer modernen und reinen
Fußballarena umgebaut, die höchsten
Ansprüche genügen wird und somit auch die Durchführung internationaler
Vergleiche (Länderspiele, Europa-Cup etc.)
möglich macht.
Wobei die offizielle Bezeichnung Umbau für das Stadion recht irreführend
ist, das es sich hier um einen kompletten
Neubau an alter Stelle handeln wird. Lediglich die vorhandenen 4 Flutlichtmaste
werden aus finanziellen und
auch lichttechnischen Gründen vorerst bestehen bleiben.
Für den gesamten Bau steht eine Investitionssumme
von 55 Millionen DM zur Verfügung. In Vergleich zu anderen in
der Planung bzw. bereits im Bau befindlichen Stadien in Deutschland und Europa
ist diese Summe extrem niedrig.
So betragen die Investitionssummen der Stadien in · Arnheim/Holland 126 Mill. DM / 26.000 Zuschauer · Schalke 360 Mill. DM / 70.000 Zuschauer · München 0.5-1Mrd. DM / 90.000 Zuschauer Nachfolgend einige Erläuterungen zum Stadionbau: Die Bauzeit erstreckt sich über gut eineinhalb Jahre und beginnt mit der Errichtung der Nordtribüne (Bereich des jetzigen Marathontores) im Februar 2000 und soll voraussichtlich im August 2001, mit Beginn der Bundesligasaison 2001/2002, beendet sein (Daten aus dem z.Z. gültigen Bauablaufplan). Das Stadion wird für eine Kapazität von insgesamt 30.000 Zuschauern errichtet. Davon sind 25.000 Sitzplätze und 5.000 kombinierte Sitz/Stehplätze. Mit erheblichen Zuschauereinschränkungen während der Bauzeit ist zu rechnen. Sämtliche Plätze werden überdacht. Um den Freizeitcharakter der stattfindenden Fußballspiele nicht zu zerstören, wird es im Stadioninneren keine Gitterzäune mehr geben. Absperrungen werden auf ein Mindestmaß reduziert. Lediglich zum Spielfeld hin wird eis eine Absperrung aus ca. 2m hohen, durchsichtigen Trennwänden, anlog zu Eishockey, geben. Das Stadion wird mit einer innenliegenden, umlaufenden Promenade errichtet (analog einen Foyer im Theater), in und an der sich Verkaufsstände, Merchandising (Fanartikelverkauf), Toiletten, Ausstellungsbereiche etc. befinden werden. Ebenso wird im Promenadenbereich eine Vielzahl von Monitoren angebracht, die es den Zuschauern ermöglichen, vor, während und nach den Spielen Übertragungen des eigenen oder anderer Spiele live oder per Aufzeichnungen zu sehen. Aufgrund der "geringen" Investitionssumme wird das Ostseestadion nur auf der Seite der Westtribüne komplett ausgebaut. Der Komplettausbau der drei anderen Seiten wird je nach Vorhandensein weiterer finanzieller Mittel im mehreren Etappen durchgeführt. Somit ist die umlaufende Promenade auch nur im Bereich der Westtribüne geschlossen. Die Westtribüne beinhaltet neben dem Eingangsbereich mit Rezeption, den Umkleideräumen der Spieler, Schiedsrichter, Dopingarzt, dem gesamten Catering- und Küchenbereich, Bierkeller etc. in den oberen Etagen den VIP-Bereich mit 26 VIP-Logen (je von der Größe eines Wohnzimmers), in denen die Spiele "hinter Glas" verfolgt werden können. Diese Bereiche werden mit einer umfangreichen Klimatisierungs- und Lüftungsanlage ausgestattet. |
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