Rostock (OZ)
Hansa Rostock setzt ein deutliches Zeichen gegen gewaltbereite
Fans. In Zusammenarbeit mit der Polizei erwirkte der Club gegen
11 Randalierer, die nach dem Bundesligaheimspiel gegen Hannover
Ausschreitungen provozierten , bundesweite Stadionverbote bis
2006. Zudem wurden Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch
eingeleitet.
Mit diesen Sanktionen reagieren der Bundeligist und die Polizei
auf das Erstarken der bundesweit organisierten Ultra-Szene in
der Hansestadt. "Hooliganismus hat in Rostock bis vor kurzem
keine grosse Rolle gespielt. Doch zur Zeit versucht die Ultra-Bewegung
sich hier zu etablieren", erklärte Hansa-Sicherheitschef
Rainer Friedrich. Die radikale Gruppierung wird "am Bundesliga-Standort
Rostock" gemäß Herrn Friedrich auf 150-200 Personen
beziffert. Die Randalierer, die sich als Hansa-Fans ausgeben,
waren zuletzt zunehmend auch bei Auswärtsspielen der Hanseaten
in Erscheinung getreten.
Für das morgige Heimspiel gegen den HSV, in dessen Umfeld
eine starke Ultra-Beweguhg aktiv ist, verstärkt die Polizei
rund um das Ostseestadion die Sicherheitsvorkehrungen und verdoppelt
die Zahl der Einsatzkräfte auf 300.
BB Kommentar:
Das, was in den oben benannten Artikel geschrieben wurde,enstpricht
schlicht weg nicht der Wahrheit!
Wo bleibt die saubere, vernünftige und detailgenaue Recherche
der OZ?
Schlichtweg fehlt es den Redakteuren der OZ zu solchen Themen
einfach die nötige Kompetenz, um dieses Thema gerecht zu
behandeln!
Jeder Szenekundige weiß, dass nur ein minimaler Bruchteil
der Rostocker Supporter-und Ultraszene Freunde der 3.HZ sind.
Sprich gerne dem Hooliganismus fröhnen.
Aber die gesamte Szene als solche abzustempeln und praktisch als
Gewalttäter darzustellen, ist eine absolute Frechheit!
Des weiteren ist zu bedenken, dassLeute aus Berlin (BFC Dynamo)
nach Rostock reisen, um nicht das ein oder andere Spektakel an
der Eishalle zu verpassen. Solche Leute sind dann natürlich
wieder "Fans" vom FCH!
Und Sätze wie "Doch zurzeit versucht die Ultra-Bewegung,
sich hier zu etablieren" entsprechen nicht der Realität!
Ultras sind nicht gleich Hooligans, so wie es die Medien und auch
die Verantwortlichen vieler Vereine gerne zu verstehen geben und
so die Gesellschaft das typische Bild eines Fans geben. Das Spiel
interessiert nicht, hauptsache man ist da, um sich zu schlagen
etc.!
Das liegt doch nicht im Interesse von UNS und von IHNEN!
Die Leser solcher kompetenten Tageszeitung, wie es die OZ ist,
sollten mal über das wahre Geschehen in der Szene aufgeklärt
werden!
Durch Unsachlichkeiten bekommen viele ein völlig negatives
Bild von Supportern und Ultras! Und das zu Unrecht.
Dem Verein wäre es doch am liebsten, wenn sich die Fans brav
am Würstchenstand vergnügen und dann lieb auf ihren
Sitzen lümmeln und einfach nur das Spiel zu gucken!
Grade wir sind es, die die Mannschaft oftmals nach vorne treiben,
die Stimmung anheizen und somit auch ein besseres Ergebnis miterzielen
kann!
Wo bleibt da die Anerkennung?
Stattdessen wird von uns ein Bild in die Welt gesetzt, was nicht
im Geringsten der Realität entspricht!
WIR sind es, die Woche für Woche Geld für unseren Verein
ausgeben, um sie unterstützen!
Als Dank dafür bekommen wir Verbote etc.!
MFG!!!
PS: Einige Stadionverbote sind sicherlich gerechtfertigt (die
wirklich was mit Hooliganismus zu tun haben), aber oftmals müssen
friedliche Supporter/Ultras unter solchen Maßnahmen leiden!!!